Reisen in die USA – als Tourist und als Einwanderer

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Reisen in die USA – als Tourist und als Einwanderer

Viele haben eine romantische Vorstellung davon, in die USA zu reisen. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vielleicht ist da ja auch ein unbegrenzter Aufenthalt möglich.
Besonders gescheiterte Existenzen träumen davon, in den USA endlich Fuss zu fassen. Das ist ein Irrtum!

Zuerst einmal benötigt jeder eine Einreisegenehmigung. Hier können Sie sich informieren: Bestimmungen

Es ist allerdings nur eine vorübergehende Genehmigung, um sich in den USA aufzuhalten und entspricht einem Touristenvisum. Die Kosten
betragen dafür derzeit 14 USD. Die Aufenthaltsdauer beträgt maximal 90 Tage.

Bereits bei einem Besuch der USA sind Fragen zu beantworten, die jegliche Straftat ausschliessen. Bei einem eventuellen Vergehen – sprich der Überquerung einer roten Ampel, kann der US-Staat den Delinquenten ausweisen. Bei der Einreise kennt die Behörde keine Gnade. Ihnen werden die Fingerabdrücke genommen, die Augen werden fotografiert, Sie werden mit allen möglichen und unmöglichen Fragen traktiert.
- Wann waren Sie zuletzt in den USA?
- Wie heisst Ihr Hotel?
- Wie lange gedenken Sie in den USA zu verweilen?
- Kennen Sie jemanden in den USA?
- Zeigen Sie Ihr Ticket für die Rückreise!


Wer hier zu Recht ungehalten reagiert, hat schon verloren!

Unser deutsches Freiheitsstreben können Sie beim Besuch der USA schlichtweg vergessen. Am besten, Sie haben die Antworten schon im Vorfeld parat. Wenn Sie gar einwandern wollen, ist die Sache noch viel komplizierter. Mit etwas Glück erhalten Sie die sogenannte „Green Card“. Doch Sie stehen unter ständiger Beobachtung.
Die USA kennen kein Einwohnermeldeamt. Jeder, der eingereist ist, kann sozusagen „verschwinden“.
Genau deshalb sind die Hürden besonders hoch. Sie brauchen einen Bürgen, der bestätigt, dass Sie einen bestimmten Arbeitsplatz innehaben. Dieser Arbeitgeber ist dann auch dafür verantwortlich, dass Sie (für den Arbeitgeber kostenpflichtig) ausgewiesen werden, falls Sie gegen die Gesetze der USA verstossen sollten.

Wir kennen alle die Bilder derjenigen, die im Flugzeug sitzen – mit Hand- und Fussfesseln, weil sie ausgewiesen wurden. Da kennen die US-Amerikaner kein Pardon.
Jedenfalls empfiehlt es sich sehr, zuerst einmal in die USA mit einem Touristenvisum zu reisen, um sich ein Bild zu machen.
Bereits bei der unbedarften Einreise als Geschäftsmann oder Geschäftsfrau kann einem schon der Spass vergehen und die berechtigte Frage taucht auf: Wie wäre das erst bei einer Immigration?
Der Fragenkatalog wird erweitert, der Schwur auf die US-Verfassung wird verlangt, Gesundheitschecks sind Voraussetzung.

Die USA hat jährliche Kontingente. Es werden Ingenieure, Physiker, Krankenschwestern etc. gesucht. Diese Nachfrage wiederum wird nach Ländern sortiert, um das ethnische Gleichgewicht in den USA nicht durcheinander zu bringen.
Es geht also um X Europäer, Asiaten etc.
Sobald ein Kontingent erfüllt ist, hat ein neuer Bewerber keine Chance mehr. Genau deshalb platzt auch der Traum vieler potentieller Einwanderer.

Und für diejenigen, die es dann schaffen, ist es auch kein Zuckerlecken.
Die Geschäftsidee, die in Deutschland gescheitert ist, scheitert meist auch im gelobten Land – den Vereinigten Staaten von Amerika.


Autor: http://www.contentworld.com/authors/profile/8300/

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Ein Kommentar

  1. Marcel sagt:

    Schöner und treffender Artikel, wer sich nicht schon im Vorfeld informiert und kümmert hat schon verloren.

    Viele Grüße